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Kritische Einführungswochen 2014

Liebe Leute, auch in diesem Jahr gibt es wieder die kritischen Einführungswochen! Wenn ihr das alternative Leipzig kennenlernen wollt, und schon am Anfang eures Studium gleich mal über den universitären Tellerrand hinausblicken möchtet – dann seid ihr bei uns genau richtig. Es gibt: Stadtführungen, Kneipenabende, Workshops, Küfa, Tipps und Tricks und jeden Tag Gratis Frühstück auf dem Hauptcampus – also kommt vorbei!
Am Montag findet ihr uns bei unserem Stand bei der Vorstellungsstraße, ab Dienstag dann ab 10.00 Uhr bei frischen Kaffee auf den Sofas in unserem Zelt direkt im Innenhof des Hauptcampus. Alle weiteren Infos findet ihr hier

Wir freuen uns!

Aktion gegen CDU-Wahlkampf an der Universität Leipzig

20.05.2014

Am 13 Mai 2014 erklärte der Akademische Senat der Universität Leipzig seine volle und ganze Unterstützung der Forderungen des landesweiten Bündnisses „Kürzer geht’s nicht!“ gegen die massiven Kürzungen die von den Landesregierungen im Hochschulbereich durchgeführt werden.
Wir fordern die Rücknahme der Kürzung von 1042 Stellen im Hochschulbereich, die Anhebung der Grundfinanzierung der Hochschulen und eine Verdoppelung des Zuschusses an die Studentenwerke.
Im Senatsbeschluss heißt es: „Der Senat drückt erneut seine Besorgnis und Missbilligung angesichts der Personal- und Mittelkürzungen an den sächsischen Hochschulen aus. Er bekräftigt erneut, dass die Begründungen der Verantwortlichen für die Stellenstreichungen der Realität nicht standhalten und wesentliche Aspekte der Rolle der Universität Leipzig innerhalb der Region und des Freistaats unberücksichtigt lassen.“
In einer ergänzenden Erklärung beziehen sich die Senatoren unter anderem auf jene Prognosen, die 2010 dem Landtagsbeschluss zu den Stellenkürzungen zugrunde lagen. Damals war von einem deutlichen Rückgang der Zahl der Studienanfänger ausgegangen worden. Die tatsächliche Zahl der Neunschreibungen lag dann 2012 sogar leicht über jener von 2010. Nach der aktuellen Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz, werden die Studienanfängerzahlen in Sachsen von 2015 bis 2025 konstant über 20.000 liegen.

Es stehen noch mehr als die Hälfte der geplanten Kürzungen an unserer Universität an und trotz der bemerkenswerten Bemühungen der Landesregierung den Sport in der Bildung maßgeblich zu fördern wird auch unsere Spowi Fak nicht verschont bleiben.

Es ist empörend, dass in diesem Rahmen eine Wahlkampfveranstaltung der CDU in den Räumen der sportwissenschaftlichen Fakultät stattfinden darf. Genau der laufenden Doppelhaushalt 2013/2014 der innerhalb dieser Veranstaltung so gelobt wird, da es ihm gelungen ist, einen deutlichen Mittelaufwuchs im Vergleich zu den Vorjahren im Bereich der Sportförderung
bereitzustellen, ist für diesen dramatischen Angriff auf die Bildungslandschaft in Sachsen verantwortlich. Wir lehnen diese Politik ab und prangern dieses unsolidarische Verhalten des Dekans der spowi Fakultät an sowie die Dreistigkeit unseres währten Innenministers sich hier als Wohltäter der Bildung in Sachsen darstellen zu wollen.

EMPÖRT EUCH!

Der Bildungsstreik 2014 kommt!
Vom 14.-20. Mai 2014 zeigen wir mit der zweiten Aktionswoche, was wir von den Kürzungen an unserer Uni halten. Kürzungen in der Bildung sind Mist, in Leipzig und auch überall sonst!
Mit einem bunten Programm aus Workshops, Teach-Ins, Musik, Partys und Sport wollen wir auf das Wegkürzen einzelner Stellen bis hin zu ganzen Instituten aufmerksam machen und uns gleichzeitig theoretisch sowie kreativ mit der Problematik auseinandersetzen.
Los geht’s mit einem Spendenlauf am Mittwoch Nachmittag auf dem Marktplatz. Zeigt euch solidarisch, indem ihr für jede Runde einen Cent für eure Bildung spenden lasst!
Beteiligt euch an den Workshops und diskutiert mit uns und geladenen Gästen, warum Bildung keine Ware sein darf! Informiert euch in Veranstaltungen zur Geschichte der Studierendenproteste von den 1968 bis heute sowie zu prekärer Beschäftigung an eurer Uni – und holt euch Inspiration für unseren Protest!
Werdet aktiv im Protestplenum, das jeden Tag um 17 Uhr auf dem Campus stattfindet und gestaltet die Aktionswoche selbst mit!
Außerdem ist jede/r herzlich eingeladen seinen Zorn über die Kürzungen in unserem Protestzelt beim gemütlichen Chillen im Couch-Café oder bei der VokÜ rauszulassen.
Das Grande Finale wird dann am Dienstag mit einer Party eingeläutet – doch auch hier wird das Ende nur ein neuer Anfang sein: Denn im Juni geht es weiter mit dem Bildungsstreik 2014!
Kommt alle vorbei und bringt eure Ideen für spontane Aktionen mit ein!

Programm

KULe-Plenum am Mittwoch

Liebe Studierende, Bündnisse, Initiativen und Arbeitsgruppen,

Es geht weiter!
Hinter uns liegt eine spannende und bunte Woche im Raum 102. Gefüllt mit Diskussionsrunden, Workshops, Couchcafé, Seminaren, Film, VoKü, Vorträgen, Platz für Entspannung und Austausch, Kreativworkshops und mehr war Raum 102 ein lebendiges Beispiel dafür, wie Universität alternativ gestaltet werden kann.
Gemeinsam mit Euch möchten wir die Kritische Aktionswoche auswerten und nach vorn blicken, schauen, welche weiteren Schritte wir gehen können auf dem Weg zu einem permanent selbstverwalteten Freiraum.
Deshalb laden wir herzlich ein zu unserem nächsten Plenum am Mittwoch, den 22.01. um 19 Uhr im Ziegenledersaal am Campus. Wir freuen uns über ein breites Feedback und jeden weiteren Blickwinkel für die Auswertung, aber natürlich genauso über alle, die sich uns anschließen und uns bei unserem Vorhaben unterstützen möchten.

Bis Mittwoch,

Eure Initiative Kritische Uni Leipzig (KULe)

BIO.ME Occupy,Resist,Produce – Fotoausstellung im besetzten Raum 102

Seit heute ist der besetzte Raum der Aktionswoche durch die Ausstellung BIO.ME Occupy,Resist,Produce bereichert worden!
Die Fotoausstellung beschäftigt sich mit einer selbstverwalteten Fabrik in Thessaloniki, Griechenland und gibt einen Einblick über die dortige Arbeitssituation.

Hintergrundinfos:
Seit 2011 wurden den Arbeiter*innen von BIO.ME (ehemals VIO.ME) von den alten Eigentümer Filkeram Johnson keine Gehälter mehr gezahlt .
Sie reagierten darauf mit einem Arbeitskampf, als dieser Streik jedoch nicht erfolgreich war beschloss man aus Angst um einen Diebstahl der Maschine zunächst die Werkstore zu bewachen. Als nächstes begannen Techniker mit der Wartung der schon teilweise kaputten Maschinen. Im weiteren Verlauf wurde eine neue Basisgewerkschaft gegründet, nachdem die alte die Interessen der Arbeiter*innen nur unzureichend vertreten hatte. In den Streikversammlungen wurde daraufhin beschlossen die Produktion in die eigenen Hände zu nehmen.
Seit Februar diesen Jahres läuft die Produktion unter Kontrolle der Arbeiter*innen. Es gibt keine Chefs mehr, die den Arbeiter*innen befehlen, wie sie ihre Arbeit zu tun haben. Alle Entscheidungen werden im Arbeiterrat besprochen und abgestimmt.
Homepage der Arbeiter*innen: http://www.viome.org/